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 Betreff des Beitrags: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Mo 14. Jan 2008, 22:22 
Frischling
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Registriert: Sa 12. Jan 2008, 14:34
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Titel:Alles begann im Chat

Autor:Luzifer's Angel

FSK:aufgrund der nachfolgenden Handlung und ich noch nicht weiß in wie weit ich sie verfasse sage ich mal 12 - 14 (wenn sich etwas daran ändern sollte werde ich es dazu schreiben)

Art der Story:Romantik. Ich habe einfach den Gefühlen freien Lauf gelassen^^

Disclaimer:The Rasmus gehören nicht mir und ich verdiene an dieser FF kein Geld

Claimer:"ich", wobei es so angedacht ist, dass die Leserin oder der Leder sich in die Rolle des "ich" hineinversetzen sollte

Sonstiges:So das ist meine erste FF (zumindest der anfang davon)^^
Ich hoffe sie entspricht den FF-regeln (ich habe d
sie teilweise nicht recht verstanden), wenn nicht bitte ich um verzeihung und bitte darum darauf afmerksam gemacht zu werden. danke.
ich wünsche euch trotzdem viel spaß beim lesen.
Ich Poste erstmal den "Anfang" der Story und wenn sie euch gefällt könnt ihr es ja posten und ich werde das nächste stück hinterher schieben.

Alles begann im Chat

Ich saß wie jeden Nachmittag nachdem ich aus der Schule kam vor dem Computer um ein bisschen vom Schulstress abzuschalten. Doch irgendwas an diesem Tag war anders. Schon als er begann merkte ich irgendwie, dass etwas grundlegend anders war, abr ich wusste nicht was. Den ganzen Tag wurde ich diese Gefühl nicht los und konnte mich auch in der Schule nicht richtig auf den ohnehin schon langweiligen Unterricht konzentrieren. Auf dem Weg mit dem Bus nach Hause dachte ich, als ich so auf meinem Platz in der überfüllten Metallfritte saß, über dieses Gefühl, welches mich schon den ganzen Tag zu verfolgen scheinte, intensiv nach, doch ich konnte mir selbst keine Antwort geben. Deswegen beschloss ich mich dann ab zu lenken und durh den Computer schaffte ich es dann auch geringfügig.
Da ich lange nichtmehr bei Knuddels on war, beschloss ich dies wieder zu tun und vielleicht irgendjemanden da an zu schreiben, damit ich erstens abgelenkt werde und zweitens meine Langeweile bekämpfen kann. Bevor ich jemanden anschreiben konnte, kam mir jemand zuvor. „Hi„, schrieb mich jemand an, der sich „Teufelchen„ nannte und war 29 Jahre alt. „Okey,„, dachte ich mir, „wieso schreibt dich ein 29-Jähriger Junge bzw Mann an ?!„. Aber ich entschloss mich ihm zu antworten, wenn er mit irgendwelche flachen Sprüchen kommt konnte ich ihn ja immernoch ignorieren. Doch zu meinem Erfreuen schrieb er vernünftig und war nicht wie die Anderen in diesem Chat auf Telefon-, Cyber- oder sonstigen Sex aus und wir unterhielten uns sher angeregt. Auf meine Frage nach seinem richtigen Namen antwortet er mit „Johannes„. Schnell merkten wir, dass wir fast die gleichen Interessen teilten und fanden auch heraus, dass wir beide den Knuddles-Chat eher für ungeeignet für ein vernünftiges Gespräch hielten. So fragte er ganz Charmant nach meiner ICQ-Nummer und einer Frage, wie: „Wärst du dann so nett und würdest mir deine ICQ-Nummer geben, damit wir besser schrieben könen und uns vielleicht auch besser kennen lernen, geben ?„, konnte ich einfach nicht widerstehen und so gab ich sie ihm.
Kurz darauf wurde ich von einem gewissen „Lintu„ geaddet. Anfangs dachte ich mir nichts, bei diesem Nicknamen, aber ein bisschen machte er mich doch stutzig. Meist geht es mir so, dass wenn ich mit jemandem aus Knuddels bei ICQ weiter schreibe, der Kontakt und das Interesse nachlässt, doch diesmal war es nicht an dem. Wir schrieben unverändert, angeregt und auch schon ein bisschen interessiert an der Person des Anderen miteinander weiter. Unsere Themen waren weit gefächert und reichten von Lieblingsfarbe, über Lieblingstier bis zu Lieblingsfernsehsendung. Wir schrieben stundenlang über Gott und die Welt, doch plötzlich brach ein Schweigen aus. Ich konnte mir nicht erklären wieso, weshalb und warum, aber es musste etwas dagegen getan werden. Ich überlegte hin und her, was man denn nun schreiben könnte, um das Schweigen zu durchbrechen, doch mir fiel zum verrecken nichts ein. Wie als ob er meine Gedanken lesen könne, schrieb er: „Diese Schweigen ist irgendwie erdrückend.„ und ich erwiderte: „Ja du hast Recht, aber mir fällt nichts dagegen ein.„.
Eine Zeit lang rätselten wir, über was man nun schreiben könnte, aber wir hatten wirklich schon jedes Thema angeschrieben. Doch dann kam die Frage, die irgendwan kommen musste. Er fragte mich, ob ich ihm ein Bild von mir schicken könnte, damit er weiß, mit wem er den nun schreibt. Sofort dachte ich mir: „Okay, das scheint nun wohl das Ende des Netten Gesprächs zu sein. Sag schon mal ‚bay bay‘ zu deinem Kavalier ..„ und ich schickte ihm mit einer über meine Wange rennenden Träne mein in meinen Augen bestes Bild von mir. Es war ein Bild, dass eine meiner Freundinnen auf der letzten Party von mir gemacht hatte. Perfekt war es nicht, doch es war mein schönstes.
Seelisch bereitet ich mich schon einmal auf den Niederschlag vor und als ich sah, dass er am tippen war redete ich mir ein, dass ich nun stark bleiben müsse. Doch als es sein Geschriebenes abschickte staunte ich Bauklötzer über das, was ich las: „Hm, wieso haben wir uns nicht schon eher kennen gelernt ? Dann hätte ich nicht so lange nach meiner Traumfrau suchen müssen ;-)„. Meine Kinnlade fiel mit einem lauten, dumpfen Knall geradewegs vor mir auf den Schreibtisch und ich fing an zu weinen, aber nicht aus Enttäuschung, sondern aus Freude. Ich konnte mir dies nicht anders erklären, als das ich mich in einem Traum befinden müsse. Doch das Beste stand mir noch bevor.
Ich schickte ihm einen Smilie, der verlegen aussah und schrieb ihm, dass ich mich sehr geschmeichelt fühle. Schüchtern fragte ich, ob ich auch ein Bild von ihm haben könne und er antwortet ohne zu zögern mit: „Ja sicher. Warte ich such eben ein Schönes =).„.
Klar ist es schon einmal vor gekommen, dass Jungs aus dem Internet mich hübsch fanden, aber als ich dann ein Bild von ihnen hatte, verfluchte ich mein Schicksal, welches mir in diesen Momenten voll auf die Schuhe kotzte, immer wieder auf’s Neue. Gespannt wartet ich auf eine Rückmeldung, von meinem Casanova und mit jeder verstrichenen Sekunde wurde ich etwas nervöser. Nach ca. Fünf Minuten kam von ihm: „‘Tschuldige, dass es so lange dauert, aber du musst wissen, dass ich im moment nur am Laptop bin und hier irgendwie keine vernünftigen Blder drauf sind. Wenn es dir nichts ausmacht, mach ich eben eins für dich =)„. Dieser Formulierung konnte ich nicht widerstehen und schrieb: „Ist nicht so schlimm. Ist okay. Ich freu mich auf dein Bild^^.„ Also wartet ich weitere zwei Minuten und vor Spannung wurde ich beinahe zerrissen. Doch dann, als auf einmal eine Stimme sagte „Incomming filetransfer„ bin ich vor Spannung fast an die Decke gegangen. Ich klickte mit dem Mouse-curser auf „Annehmen„ und schwupp di wupp war das Bild da. Ohne zu zögern wanderte meine hand mit der Mouse auf „Öffnen„. Plötzlich blieb mir meine Spucke im Halse stecken. Eigentlich hätte ich ein Bild von irgendeinen PC-frek erwartet, der eigentlich jedes Bild von sich hätte schicken können, weil alle gleich schlimm aussehen, aber da hatte ich mir verdammt ins eigene Fleisch geschnitten. Vor meinen erstaunten und fassungslosen Augen befand sich auf dem Bildschirm ein Bild von Lauri. Von DEM Lauri. Dem Sänger von The Rasmus. „Nein.„, sagte ich mir, „Das kann doch jetzt nicht. Der verarscht dich nach Strich und Faden, Jenni.„. Neutral schrieb ich dann zu ihm: „Wie darf ich das jetzt verstehen ?„ Lintu antwortete: „Wieso ? Was denn ? Oo„. Mit großer Mühe versuchte ich ruhig zu bleiben: „Das Bild, welchs du mir geschickt hast.„, Lintu: „Ja ? was ist damit ?„, ich: „Ähm, wie soll ich sagen, das ist .. ist das nicht Lauri ?!“.
Peng ! Nun stand diese Frage allein im Raum. Es kam keine Antwort mehr von ihm. Nervös begann ich zu zittern. Zuerst meine Hände, dann stimmten meine Beine in den Rhythmus ein und zum Schluss befand sich mein ganzer Körper in dieser Phase der unwissenden Nervösität. Auf einmal war er am tippen. Ich hatte Angst, wie niemals zuvor. „Sorry. Hab gerade einen Anruf bekommen.“. Ich traute mich kaum nach einer Antwort auf meine Frage zu fragen, doch das blieb mir zum glück auch erspaart, denn er war wieder am tippen. Ich minimierte sein Fenster, weil ich vor der Antwort Angst hatte. Tränen standen mir in den Augen. Tränen der Angst. Angst, wie ich sie noch nie zuvor gespührt habe.
Das Kästchen mit seinem Namen fing auf der Taskleiste an orange zu blinken.


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 Betreff des Beitrags:
  Verfasst: Mo 14. Jan 2008, 22:22 
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Mo 14. Jan 2008, 22:34 
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Also die Story gefällt mir eigentlich ganz gut, guter Schreibtstil, am Schluß ist das richtig spannend, und ich find es gemein das du da aufhörst *lol*

Ich würde aber noch ein paar Absätze mehr machen, so ist das ein wenig unübersichtlich und ein paar rechtschreibfehler haben sich am Anfang eingeschlichen, aber das find ich jetzt nicht tragisch, sonst ist die Story toll^^

Edit: ein kleiner Tipp: Such dir doch einen Beta-Leser, der die Geschichte vor dem Posten nochmal durchliest und evtl. Fehler und sowas berichtigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Mo 14. Jan 2008, 22:47 
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Ahhh Man!!!

Das ist ja total fies!!!

Ich willl nen nächsten Teil aber flotti bitte!!

Die Sprüche in dem Teil sind echt cool ;)

(Kleiner Tipp: Du solltest vielleicht ein paar Absätze in den Text einfügen, dann ist es übersichtlicher... ;) )
´Weitäääär!

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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Di 15. Jan 2008, 14:40 
Frischling
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vielen dank für die tipps. ich werde sie im nächsten abschnitt berücksichtigen.^^
es freut mich, dass ech meine story gefällt und sobald er überarbeitet ist, poste ich den nächsten teil hinterher =)

p.s.: ich habe mit absicht genau an dieser stelle schluss gemacht :D:D :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Di 15. Jan 2008, 17:17 
Frischling
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Registriert: Sa 12. Jan 2008, 14:34
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so dann gehts dann mal weiter, wa ?^^
viel spaß ^^

Langsam merkte ich, dass ich zu viel nachdachte. So öffnet ich einfach das Fenster: „Ja das ist Lauri =)„ ich: „Und wieso schickst du mir ein Bild von ihm ?“, er: „Na, dreimal darfst du raten *grins*^^„. Es kostete mich viel Überwindung zu fragen: „Bist du Lauri ?!„. Als er auf einmal „Ja^^„ schrieb, blieb mein Herz stehen und die Tränen der Freude liefen, nein rannten, mir über die Wangen. Doch trotz meiner Freude zeweifelte ich. Wer sagt mir, dass er nicht einfach nur so tut als ob ? Noch im Schockzustand schrieb ich ihm: „Entschuldigung, aber ich kann dir das gerade einfach nicht zu einhundert Prozent glauben. Es tut mir leid, es geht nicht !„. Eigentlich hätte ich nun damit gerechnet, dass er so etwas schreibt, wie z.B. „Ja dann bist du es selber schuld„ oder „Du unterstellst mir, dass ich lüge ?!„. Ich bereute schon, dass ich dies geschrieben hatte, aber zu meinem Glück hatte ich ihn diesbezüglich falsch eingeschätzt. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als er schrieb: „Das hätte ich mir denken könne. Kann ich aber auch nachvollziehen =)„. Erleichtert bedanke ich mich bei ihm, aber diese erleichterung ging genau so schnell, wie sie kam, denn er fragte mich, ob ich eine Cam habe. Die Frage beunruhigte mich ein wenig, doch ich antwortete mit: „Ja„ und bevor ich mich umsehen konnte schickte er mir eine Viedeoeinladung. Oh nein. Er schien wirklich Lauri zu sein, denn immerhin, wenn es nur vorgetäuscht hätte, hätte er es mir kaum beweisen wollen, dass es an dem war. Doch er konnte mich ja auch weiterhin verarschen und sobald das Bild da war, hätte er ja ein Bild von Lauri vor die Cam halten können und hätte sich so über mich lustig machen können oder er... .

Tausend Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum und ich beschloss nach dem Motto „probieren geht über studieren„ zu handeln und nahm einfach an. In meiner Rumdenkerei vergaß ich jedoch, die Cam von mir weg zu drehen und war somit voll im Bild, welches auch nicht lange auf sich warten ließ. Fast fielen mir die Augen vor Schreck aus dem Kopf, als ich da wirklich einen Lauri sitzen saß. Ohne Zweifel er war es. Mein Blick muss verdammt dumm gewesen sein, weil sich Lauri auf einmal voll wegschmeißen musste und sich halb verschluckte beim lachen. Ich hingegen konnte irgendwie nicht lachen. Es dauerte ca. fünf Minuten, bis ich den Grund für Lauris Lachanfall bemerkte und es war mir mehr als peinlich. „Ach du heilige Scheiße !„, rief ich und hechtete ausser Reichweite der Cam. Als sich Lauri wieder halbwegs gefangen hatte meinte er: „wieso versteckst du dich ? Du hast doch keinen Grund dazu.„. Wir begannen dann ein Gespräch und uns ging irgendwie der Gesprächsstoff nicht aus. Nach einer Weile hatte ich mich auch an den Gedanken gewöhnt, dass ich gerade mit meinem Idol, Vorbild, quasi mit dem Mann meiner unerfüllten Träume came.

Es wurde immer und immer später und dann war es soweit. Gesprächsstoff alle. Meine graen Zellen liefen auf Hochtouren und mir fiel dann auch wieder etwas ein, um das Gespräch nicht abbrechen zu lassen. „Und was machst du oder macht ihr morgen so ?„, fragte ich. Lauri lächelte direkt in die Cam, was mir aber auch ein wenig Angst machte. „Wieso grinst du so ?„, fragte ich ebenfalls grinsend. „Weiß nicht ..„, entgegnete Lauri, „vielleicht liegt es an deiner süßen Art Fragen zu stellen„. Uff. Unweigerlich machte sich eine leichte Röte auf meinen Wangen breit. „Danke ..„, nuschelte ich verlegen und wenn meine Ohren nicht im Weg gewesen wären, hätte ich sicherlich einmal im Kreis gegrinst. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Es war wie ein Traum. Ein Traum aus dem ich nie wieder aufwachen wollte.

Um ein wenig von dem Thema ablenken zu können fragte ich nochmals nach, was er und die Anderen denn nun morgen machten. Auf einmal sagte Lauri, sie hätten ein Interview in Mönchengladbach und dannach wollten sie sich ein wenig die Gegend anschau'n. „Mönchengladbach ?!„, sagte ich fragend erstaunt. „Öhm. Ja, wieso ? Was ist denn damit ?„, fragte Lauri etwas verdutzt. „Also ...„, begann ich und erklärte ihm, dass Mönchengladbach nicht allzu weit weg von mir ist. Der The Rasmus-Sänger begann zu grinsen wie nie zuvor. Er sah so süß dabei aus, dass ich mit grinsen musste. „Sag mal ...„, Begann er vielversprechend, „hast du morgen schon etwas vor ?„. Sein Blick hätte ich am liebsten eingefangen. Diesen hatte ich noch nie zuvor gesehen. Er war süß und zugleich verführerisch und zauberte mir erneut eine sanfte Röte ins Gesicht. Irgendwie konnte ich mir den Hintergrund der Frage schon denken. Mit glitzernden Augen antwortete ich: „Nun ja, bis jetzt noch nichts.„. Sekunden schienen wie Stunden, bevor er fragte, ob ich denn nicht Lust hätte morgen nach Mönchengladbach zu kommen. „Als ob ich da nun ‚nein‘ sagen könnte, wenn du mich schon so lieb fragst", entgegnete ich immernoch grinsend.

Wir machten dann Ort und Zeit aus. Es war mittlerweile schon gegen halb zwölf und aufgrund der Aufregung war ich sehr müde. Lauri versuchte noch mich zu überreden etwas länger zu bleiben, doch mit dem Argument, dass ich für den morgigen Tag ausgeschlafen sein wollte, habe ich ihn überzeugen können. „Schlaf gut meine Süße.„, sagte er. „Danke du auch .... Süßer„, erwiderte ich grinsend. „Schlaf gut und träum was schönes„, wünschte ich ihm. „Wenn ich von dir träume, dann träume ich was Schönes„. Ich fühlte mich zunehmend geschmeichelt von seinen Worten, gesprochen mit seiner unverwechselbar sanften und bezaubernden Stimme.

Als ich off gegen war, mich gewaschen und umgezogen hatte lag ich im Bett und ließ mir ales noch einmal durch den kopf gehen. Wie ich da so lag im Bett versuchte ich mir eine sinnige Erklärung zu liefern, doch ich fand keine. Meine größte Angst bestand darin morgen früh auf zu wachen und zu merken, dass alles nur ein wunderschöner Traum gewesen ist. Nach und nach schaffte ich es immer besser mich von diesem Gedanken ab zu lenken und schlief mit dem Gedanken an meinen Charmanten Kavalier ein.

Ich hatte keine Lust auf zu stehen, als der Wecker klingelte. Doch als ich mir vor Augen führte wofür ich aufstehe war ich schneller im Bad als mir lieb war. Natürlich stellte sich als nächtes die Frage „Was ziehe ich an ?!„. Lange Überlegungen habe ich betätigen müssen um zu dem Entschluss zu kommen, dass ich etwas anziehen sollte, worin ich mich wohl fühlte und das tat ich dann auch.

Auf dem Weg zum Zug ließen mich die Gedanken, dass es gestern nur ein Traum war nicht los und schienen mich fast zu erschlagen, doch ich ließ mich davon nicht beeindrucken. Um nicht allzu enttäuscht zu sein, falls es doch nur ein Traum war, stellte ich mich schonmal darauf ein, dass ich vergeblich warten werde. Es war zwar ein doofes Gefühl, doch immernoch besser als dann so verdammt tief zu fallen.

Die Zugstrecke kam mir länger denn je vor. Es war gerade mal eine halbe Stunde Fahrtzeit, doch es kam mir vor, wie drei Stunden.


Fortsetzung folgt =)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Fr 25. Jan 2008, 23:26 
Nussexperte
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Registriert: Do 3. Jan 2008, 22:01
Beiträge: 387
Uih hat die ein Glück, macht den PC an und geht zu Knuddels und wird von Lauri angeschrieben.
Menno da wird man richtig neidisch!!!! Bin mal gespannt wie das Treffen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 14:09 
Frischling
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Registriert: Sa 12. Jan 2008, 14:34
Beiträge: 35
In Mönchengladbach angekommen hatte ich noch etwas Zeit, bevor ich um ein Uhr im Vituscenter sein musste. Also ging ich noch etwas essen, man weiß ja nie und zum Frühstück hatte ich nichts runter bekommen.

An der nächsten Frittenbude holte ich mir 'ne Pommes mit Mayo. Natürlich hatte ich auch eine Packung Kaugummis mitgenommen, denn im Falle des Falles und sie wären wirklich da, dann wollte ich nicht stinken.

Fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit war ich da, wo ich sein sollte und versuchte möglichst locker zu sein. Ich saß auf einer mitten auf dem Gang stehenden Bank und wartete darauf, dass nichts passiert. Trotz der Tatsache, dass ich mir seit dem Moment als ich aufwachte heute morgen einredete, dass es nicht sein kann, dass ich sie wirklich treffe, weil dies so unwarscheinlich sei, wie ein sechser im Lotto, war ich tierisch nervös und langsam aber sicher wurde mir schlecht.

Meine Aufregung und die Ungewißheit zerriss mich fast und ich hatte das Gefühl, dass mir gleich die Pommes aus dem Gesicht springen. Jede paar Sekunden schaute ich auf die Uhr und konnte nicht dagegen ankämpfen.

Ein Uhr. Mein Puls ist auf seinem absolutem Höhepunkt und ich bin gespannt wie ein Regenschirm, was mich nun erwartet, oder vielleicht auch nicht erwartet. Ich schaute zuerst in die von mir aus gesehene Linke seite des Ganges auf dessen Bank ich saß und sah: Nichts.
Doch das war kein Anlass für meinen Puls runter zu gehen und meine Nervösität hatte es sich in mir auch schon gemütlich gemacht.

Nach einem kurzen Blick in die andere Richtung des Ganges, auf dessen Bank ich wartend saß stellte sich heraus, dass es mit dem Puls und der Nervösität noch besser geht. Am Anfang des Ganges sah ich vier Gestalten auf mich zu kommen. Nun war es offiziell: Ich müsste anscheind gleich kotzen vor Aufregung ! Nein. Nicht jetzt, das wäre peinlich. Mit größter Mühe versuchte ich die Pommes zu überreden an Ort und Stelle zu verweilen und sich nicht unangekündigt wieder nach oben zu arbeiten. Anscheind mit Erfolg. Wie ich so in Gedanken versunken war merkte ich nicht, dass die Personen mir immer näher zu kamen schienen und so waren sie nurnoch einige Meter von mir entfernt, doch es fühlte sich so an, als ob sie direkt vor mir stünden.

Langsam aber sicher wusste ich, dass es doch nicht nur ein Traum gewesen war, sondern wunderbare Realität. Zum einen war ich aufgeregt bis zum geht nicht mehr, doch zum Anderen war ich so glücklich wie noch nie. Zufrieden begann ich zu lächeln, als die vier letzendlich vor mir standen.

„Hi„, brachte ich leise und etwas unterdrückt heraus. Ich wusste nicht, wie ich sie anders hätte begrüßen sollen, doch eh ich noch nach einer anderen möglichkeit nachdachte nahm mich Aki, der vor mir stand, in den Arm und sagte: „Naa. Lernen WIR dich auch mal kennen.„ Und grinste. Ehrlich gesagt war ich sehr überrascht. Zur Begrüßung nahm ich dann auch Eero, Pauli und schließlich Lauri in den Arm. Er drückte mich fest an sich, so als würden wir uns schon längst kennen, aber hätten uns eine Ewigkeit nichtmehr gesehen. Das Gefühl, welches sich in diesen Momenten in meinem Bauch befand gefiel mir. Natürlich drückte ich ihn auch ganz fest. Ich war in eine höhere Lebensebene gekommen, doch fiel dort schnell wieder heraus, als Pauli auf einmal halb lachend meinte: „Hat euch ein Kaugummi zusammn geklebt oder was ist los ?„. Wie kommt er auf so etwas ?!

Mir blieb nichts anderes übrig und ich begann laut und herzhaft zu lachen. Die Anderen stimmten gleich mit ein. Es war eine angenehme Atmosphäre und meine Aufregung war vollkommen umsonst. Schnell merkten wir fünf, dass wir genau auf einer Wellenlienie waren und uns blendend verstanden. Alles war perfekt.
Da es draußen kalt und schon langsam dunkel wurde, sind wir in eines ihrer Hotelzimmer gegangen.



Fortsetzung folgt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: So 27. Jan 2008, 16:46 
Nusskenner
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Registriert: Mi 9. Jan 2008, 13:03
Beiträge: 265
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hammer!!!

wie kann man nur sooo ein glück habne"!!!

sie ist echt beneidenswert!!!! :P :D

Schnell weiter!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Mo 28. Jan 2008, 23:00 
Frischling
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Registriert: Sa 12. Jan 2008, 14:34
Beiträge: 35
okey dann gehts dann mal weiter^^


Ich konnte es mir nicht erklären, doch ich fühlte mich pudelwohl.
Nebenbei hatten wir den Fernseher laufen und saßen gemütlich auf der Couche bzw. auf den Couches. Sie unterhielten sich mit mir über Gott und die Welt und hackten immer wieder auf sich gegenseitig rum. Eero meinte plötzlich: „Ach, alles unter 1,70 m hat hier nichts zu melden.„ und grinste Lauri dabei gehässig an. „Hey ! Nichts gegen kleine hier !„, meldete ich mich zu Wort. „Und abgebrochene Zwerge erst recht nicht.„, fügte Pauli hinzu.

Fragend schaute ich ihn an und sagte verwundert: „Heißt das nicht ‚abgebrochene Riesen‘ ?„, doch Pauli entgegnete grinsend: „Normalerweise schon, aber du bist doch nie und nimmer ein Riese gewesen. Das wäre doch dann gelogen.„ Ich setzte einen Schmollmund auf und bockte ein bisschen rum. Aki piekste mir dann in die Seite mit dem Finger und meinte: „Du olle Ziege nun fang nicht an zu schmollen, sonst setzt es was.„ und grinste dabei.

Plötzlich dachte ich ich haluzinierte oder träume, denn Lauri nahm mich in den Arm und meinte: „Nun lasst sie doch mal in Ruhe. Klein ist fein,„, er schaute mich an, „und süß dazu..„ und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Etwas verdutzt und leicht gerötet auf den Wangen schaute ich Lauri an. Damit hätte ich in einhundert Jahren nicht gerechnet. „Öööhh ..„, war das einzige, was mir spontan dazu einfiel. „Du musst nichts sagen, dein Blick spricht glaube ich für sich„, sagte Eero lachend. Es schien so ein richtig verdammt dämlich verpelter Blick zu sein, denn die vier mussten so verdammt lachen, dass ihnen beinhae die Tränen in die Augen schossen. Ich konnte nicht anders und musste einfach mit ihnen lachen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wog ich mich in Zufriedener Sicherheit, doch das sollte sich schnell ändern. Als Aki, Pauli und Eero sich anschauten, sich angrinsten und Pauli dann meinte: „Ich geh mir mal noch was von der Stadt anschaun. Wer kommt mit ?„ und dabei breit grinste. Ebenfalls breit grinsend antworteten Aki und Eero: „Gute Idee.„, aufstanden und mit gingen.

Sie verabschiedeten sich vorerst von Lauri und mir und somit waren er und ich alleine. „Und was machen wir nun ?„, klang Lauris Stimme charmant fragend. Lächelnd schaute ich ihn an und mein einziger Wunsch ist gewesen, mich nun an ihn kuscheln zu können. Als ob Luari meine Gedanken lesen bzw interpretieren könnte, fragte er weiter: „Sollen wir uns sie couch ausziehen, eine Decke holen und bisschen chilln ?„. Er sprach mir aus der Seele.

„Das ist eine sehr gute Idee. Ich habe die letzte Nact kaum schlafen können und ein bisschen Entspannen tut doch immer gut.„. So zog er die Couch aus und ich holte eine decke. Gemeinsam setzten wir uns mit Decke und Kissen auf die Couch. Ich fühlte mich dem Himmel noch nie so nahe. Wir sprachen beide mit sanften Stimmen. Diesen Moment wollte mit nichts und niemanden tauschen.

So glücklich und zufireden war ich noch niemals zuvor in meinem Leben. Doch als Lauri auf einmal seinen Arm um mich legte und, als ich ihn daraufhin anschaute, mich zuckersüß anlächelte konnte ich mich nichtmehr beherrschen. „Das ist der schönste Moment in meinem Leben.„, sagte ich mit etwas zitternder Stimme, da mir fast vor Glück die Tränen kamen und kuschelte mich währen ich es sagte an ihn. „Bis jetzt...„, sagte Lauri verschmitzt grinsend und hielt mich nun ganz fest in seinen starken Armen. Ich schaute ihn etwas fragend an, aber er schaut geradeaus.

Um die Stimmung nicht zu verderben ließ ich die frage „wieso ?„ stecken und kuschelte mich an ihn. Es tat gut, seine Wärme zu spühren, sanft seinen Atem über mein Haar zu spühren und zu wissen, dass alles echt war und kein Traum. Mit meinem Kopf auf seiner Brust liegend und sein Puls rhig schlagen hörend schlief ich mit einem Lächeln im Gesicht ein. Lauri bemerkte dies nach einer Weile und zückte sein Handy hervor. Er wusste, dass es ein bisschen gemein war, jemanden beim schlafen zu fotografieren, doch er konnte nicht anders. Sanft, um mich nicht auf zu wecken, drückte er mich etwas fester an sich heran und machte dann ein Foto von uns beiden, wie ich, lächend im Schlaf, bei ihm im Arm liege.

Sofort schickte er es Aki auf’s Handy und schrieb dazu: „Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber mir gefällt’s ;)„. Natürlich zeigte Aki Pauli und Eero das Bild auch gleich und sie waren einer Meinung und teilten sie auch Lauri in einer SMS mit: „Lauri. Wir müssen dir Recht geben. Ihr zwei seht so süß aus und du siehst so glücklich wie schon lange nichtmehr aus. Außerdem ist sie nett und witzig. Also: Ran an die Buletten solang sie noch heiß sind ;)„ Als Lauri das las war er glücklich. Oft kam es schon vor, dass Aki, Pauli und Eero seine „auserwählten„ komisch fanden und trotz der Tatsache, dass er sie liebe, ging alles immer wieder nach kürzester Zeit in die Brüche, weil die Mädels immer nur die schnelle Nummer gesucht haben.

Lauri hingegen wollte etwas festes. Etwas zum kuscheln und lieb haben und nicht nur um seine Lust zu befriedigen. Er hatte zum ersten Mal hundert Prozent das Gefühl, dass er diesmal Glück hatte. Noch selten war er sich so sicher gewesen in einer Sache. Diese Sicherheit und Zufriedenheit strahlte er auch aus und sein Herz schlug ein Stückchen schneller. Ich merkte dies, aber ich wusste ja nicht, dass sein Herz aus Freude schneller schlug als zuvor und wachte etwas besorgt auf. „Was ist los ? Habe ich dich geweckt ?„, fragte Lauri sanft.

Etwas verwirrt schaute ich ihn an, doch dann sah ich Zufriedenheit in seinen Augen, lächelte und sagte beruhigend: „Nein, keine Sorge das hast du nicht.„ und lächelte ihn an. Als ich in seine wunderschönen grünen Augen sah, versank ich fast darin. Noch nie habe ich solch einen Blick gesehen. Er steckte voller Zufriedenheit und Freude. Es fühlte sich so gut an, sein Vertrauen zu haben, dass er mich so tief in seine vor Glück strahlenden Augen blicken ließ.

Diese wahnsinnigen Eindrücke, ließen mir eine kleine Träne der Rührung über die Wange schleichen. Lauri erblickte diese und zum ersten Mal erlebte er etwas, was ihn selbst ein wenig überraschte: Einfach so und klammheimlich schlich sich auch eine Träne über seine Wange.
Langsam legte er seine Hand an mein Gesicht, wischte meine Träne mit seinem Daumen ab und dann seine.


Fortsetzung folgt =)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alles begann im Chat
 Beitrag Verfasst: Mi 30. Jan 2008, 22:41 
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Registriert: Do 20. Dez 2007, 20:39
Beiträge: 728
Wohnort: Bottrop
Find ich gut das die fünf sich sogut verstehen, da möchte man doch glatt an ihrer Stelle sein.

Weiter...^^

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Blacky hat geschrieben:
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